Die Rundfunksender wurden den Drahtfunksendeämtern über das sogenannte Rundfunkleitungsnetz zugeleitet. Für jeden „Sender“ war ein Drahtfunksender erforderlich, welcher jeweils die Trägerfrequenz von 160, 210 und 250 kHz erzeugte. Das niederfrequente Signal des Rundfunksenders, welches über die Rundfunkleitung kam, wurde im Drahtfunksender der Trägerfrequenz aufgedrückt. Das so erzeugte Drahtfunksignal wurde mit den beiden Seitenbändern besonderen Drahtfunkverstärkern zugeleitet.

Die folgende Abbildung zeigt zwei Drahtfunksender für die Trägerfrequenzen von 210 und 250 kHz. Auf der Front sind die Verstärkerröhren zu erkennen. Hersteller der Sender ist die Firma Siemens & Halske, produziert wurden sie im Jahre 1935.