Die Sicherungsleiste 33 war für den Abschluss von 25 Doppeladern (DA) vorgesehen und wurde im Jahre 1933 bei der Deutschen Reichspost eingeführt. Sie hat für jede abgeschlossene Ader einen Strom- und Spannungsfeinschutz. Für den Stromfeinschutz war eine Rücklötsicherung mit einer Auslösecharakteristik von 0,5 A vorgesehen. Der Spannungsfeinschutz wird durch einen Kohleblitzableiter mit einer Ansprechspannung von 500 V realisiert. Später wurde der Kohleblitzableiter durch einen sogenannten Gasentladungsableiter B 230 V, einem Kleinspannungsableiter, ersetzt.

Bei ausgelöster Rücklötsicherung wird die Außenleitung von der Innenleitung getrennt und gleichzeitig geerdet. Das Zellitplättchen, welches die beiden Kohlestücke des Blitzableiters trennt, schlägt bei einer Ansprechspannung von 500 V durch und legt die betroffene Ader ebenfalls an Erde. Die Ader war erst wieder erdfrei, wenn das durchgeschlagene Plättchen ausgewechselt wurde. Der Gasentladungsableiter hingegen schaltet nach dem Ansprechen die betroffene Ader selbsttätig wieder erdfrei.

Auf den Lötfahnen der linken Seite wird das Aufteilungskabel der Außenleitung und an der rechten Seite der Schaltdraht von der Innenleitung angelötet.

Durch verschiedenfarbige Trennstecker konnte die Anschlussleitung aufgetrennt werden. Dieses wurde u.a. bei Anschlusssperren durchgeführt.

Nebenstehend können Sie zwei dieser Sicherungsleisten erkennen.