Das vom Drahtfunksender kommende Dahtfunksignal wurde sogenannten Drahtfunkverstärkern zugeführt. Dies kommte zum einen ein Breitbandendverstärker sein, welcher alle drei Drahtfunkfrequenzbänder gleichzeitug verstärkte oder ein sogenannter Kanalverstärker sein; dieser war dann für jedes Drahtfunkfrequenzband einzeln vorhanden. Ein Kanalverstärker konnte zwar im Gegensatz zu einem Breitbandverstärker die dreifache Hochfrequenzleistung abgeben, benötigte jedoch einen teuren Filter, welche nur geringe Frequenzänderungen zuließen. Daher wurden Kanalverstärker nur selten verwendet. DIe verbreiteste Verstärkerform war deshalb der Drahtfunkbreitbandendverstärker.
Für jede Trägerfrequenz musste die Drahtfunkleistung so bemessen sein, dass mindestens 25 mV effektiv am Eingang des Drahtfunkempfängers zur Verfügung standen. Bei Überlagerungs- und Mehrkreisempfängern war diese Empfangsspannung jedoch zu hoch. In diesem Falle wurde der Empfangspegen auf 3 bis 5 mV herabgesetzt.
Das folgende Bild zeigt einen Breitbandendverstärker von der Firma Siemens & Halske mit allen seinen Komponenten.

